Die ersten 33 Monate - Visionäre Erfahrungen
Im Rahmen unseres Projektes wurden bislang sechs Arbeitsstellen für Menschen mit einer Schwerbehinderung geschaffen. Weitere sollen folgen.
Darüber hinaus beschäftigen wir Langzeitpraktikanten mit einer geistigen Behinderung, die an zwei bzw. drei Tagen pro Woche noch zur Schule gehen sowie Vollzeitpraktikanten im Rahmen einer Eingliederungsmaßnahme der Agentur für Arbei oder der Werkstatt für behinderte Menschen.
Unsere Erfahrungen haben bislang gezeigt, dass bei (geistig) behinderten Menschen
- eine hohe Lernmotivation vorhanden ist
- durch kleinschrittige Vorgehensweise und „learning by doing“ Lernfortschritte in vielen Bereichen möglich sind
- viele Wiederholungen nötig sind, um Sicherheit zu erlangen
- die Arbeit gerne verrichtet wird
- der Kontakt mit den Gästen und den Kollegen Spaß macht
- die hierbei erfahrene Wertschätzung ein hohes Maß an Motivation bringt, das Selbstwertgefühl stärkt und die Persönlichkeitsentwicklung fördert
- und nicht zuletzt der Faktor „selbst verdientes Geld“ dazu beiträgt, stolz auf sich zu sein.
Die behinderten Mitarbeiter/innen bringen sich mit ihrer Persönlichkeit und ihren (neu gelernten) Fähigkeiten ein und erfahren sich als Teil des Teams. Sie knüpfen Kontakte zu Gästen und Kollegen. Sie sind mittendrin.
Und das ist keine Vision - das ist Visione…



